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"Fasching - Cup" in Prag !

Lohmen in Prag vom 1.2.08 bis 3.2.08!
Wie schon die Jahre zuvor fuhren die „Alten Herren“ zum „Faschingscup“ nach Prag. Diesmal war die Reise etwas schräg. Das ging schon im Vorfeld los, als sich fast wöchentlich die Teilnehmerliste änderte. Die einzige personelle Konstante war Kurt. Trotzdem waren es am Ende 8 Leute die am 1.2. um 7.30 Uhr losfuhren und dank der gut ausgebauten Autobahn ruckzuck in Prag waren. Auch das Hotel in dem wir Quartier bezogen lag günstig, so entfiel langes Suchen. Unsere Hauptpriorietät war zunächst das Auffinden einer Kneipe mit Fernseher. Denn abends spielte Hansa gegen Bayern und das wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Die Suche gestaltete sich etwas kompliziert ( wir fanden den Eingang nicht) aber ein verständnisvoller Kellner öffnete uns eine Hintertür und wir konnten zufrieden die ersten Biere ordern. Es gab auch etwas Deftiges, nämlich Gulasch mit besonders viel Soße. Und zwar soviel das die Hälfte im Haar und auf der Jacke von Sven landete. Der Kellner tat so als ob er nichts gemerkt hätte und Sven bekam es auch nicht mit. Aber damit ihm später nicht die Hunde nachlaufen, zückten wir unsere Taschentücher und putzten Sveni wieder sauber. Nach einigen Aufwärmpils ging´s noch mal kurz ins Hotel zum Abendessen. Dabei trafen wir das Fußballteam aus Motzen und gingen vor Ehrfurcht fast in die Knie. Da waren doch tatsächlich einige echte Arier dabei! Mein Gott Deutschland wird immer peinlicher. Nicht nur das diese Leute mit Bierbauch und schlechter Kleidung auffielen, nein sie mussten auch noch durch niveaulose Gesänge auf sich aufmerksam machen. Einen Lichtblick gab´s aber trotzdem, wir trafen unseren Freund aus Viska, Radek. Mit ihm machten wir uns auf den Weg zur Fernsehkneipe. Obwohl Hansa verlor feierten wir hier ziemlich heftig und lange. Freundschaften mit Ukrainern wurden geschlossen, Hansaschals wurden verschenkt und wiedergeholt und am Ende wusste keiner mehr wie viel Bier wir getrunken hatten. Jedenfalls hatte der Wirt mehr auf seiner Liste als wir im Gedächtnis. So machten wir uns auf den Heimweg. O.k. einen kleinen Abstecher leisteten wir uns doch noch. Aber als Karsten begann die Couch herunterzurutschen, wussten wir nun ist Schluss. Wir verabschiedeten Radek und wankten fröhlich ins Hotelbett.  Am 2. Tag starteten wir ziemlich müde zum Turnier. Dieses fand in insgesamt 3 Hallen mit 17 Mannschaften statt. Wir spielten gegen Motzen, Leipzig und 3 tschechische Teams. Im 1. Spiel gegen Motzen gab`s ein 0:0. Im 2. Spiel gegen Tschechen eine dicke Niederlage 1:4. Allerdings gegen den späteren Turniersieger. Nun waren wir aber wach und unser Ehrgeiz auch. Unsere nächsten beiden Gegner, auch Tschechen putzten wir mit 3:1 und 5:0. Im letzten Spiel ging es gegen Leipzig um Platz 2. 5 min vor Schluss schoss Robert zum 2:2 ein. Darauf hin hatte Leipzig Anstoß und schoss direkt vom Mittelpunkt auf unser Tor. Eigentlich ein sinnloses Unterfangen. Tja denkste! Der Ball war drin und wir zum ersten Mal stinkig auf unseren Torwart. Aber es ging noch weiter. Wieder war es Robert der den Ausgleich schaffte. Und es waren nur noch 30 Sekunden zu spielen. Also: Anstoß Leipzig und der schießt doch tatsächlich wieder vom Mittelpunkt auf unser Tor. Haha so was klappt doch nur einmal oder ? Nicht mit Schwinki. Der war gar nicht im Tor !!! Der stand irgendwo an der Seitenlinie und quatschte. Man haben die Leipziger sich eins gefeixt. Und wir waren natürlich sauer. Die Stimmung war so im Arsch das uns die Freudengesänge der anderen nur noch nervten. Aber es gibt ja nichts was ein gutes tschechisches Bierchen nicht wieder in Ordnung bringt. Also fuhren wir in die Innenstadt und suchten uns eine lauschige Kneipe. Hier durften wir den immensen Appetit von Karsten bestaunen und konnten Kurt nur mit Mühe vom Glasraub abhalten. Außerdem stellten wir fest das tschechische Kellner zu faul zum Rechnen sind. Die überließen uns das auseinanderdividieren der Rechnung und kassierten nur die Gesamtsumme. Also ein Tipp an alle Reisegruppen in Prag- am besten einen Taschenrechner mitnehmen. Gegen 20.30 fand schließlich die Abschlussveranstaltung statt. Alle deutschen Mannschaften wurden versammelt, bekamen noch mal ein warmes Essen und nahmen die Pokale vom Turnier entgegen. Danach wurde mit Livemusik gefeiert. Aber die war diesmal ziemlich kultig. Eine leicht angeschickerte blonde Dame mittleren Alters verstand es in Begleitung ihres Aldi Keyboard spielenden Partners jedes noch so schwungvolle Lied zu verhunzen. Das war so schräg das es eigentlich schon wieder gut war. Eine Gruppe nach der anderen verließ genervt den Tanzsaal. Wir waren aber höflich und feierten zusammen mit den Verbliebenen das Traumpaar der tschechischen Folklore gnadenlos ab. Um 24.00 Uhr war aber Schluss. Unserer lauten Zugaberufe wurden nicht mehr erhört und der Bus fuhr uns zurück zum Hotel. Ein kurzer Abstecher noch, ein - zwei Bier und eine Jukebox voller Schätze besiegelten dann unsere Reise. Am nächsten Morgen ging es Richtung Heimat.

Was gab es sonst noch ?  Nun, einer unserer Sportfreund sollte 20 € Reinigungskosten berappen. Er hatte nachts in sein eigenes Bett gegöbelt. Ein weiterer namentlich nicht genannter Teilnehmer musste auf einer Raststätte das Auto putzen weil sich das Ferkel während der Fahrt übergeben hatte. Aber das waren nur kleinere Kollateralschäden und konnten nicht von der sportlichen Mission ablenken die der SV90Lohmen wieder einmal vorbildlich erfüllt hatte.
Die glorrreichen 8: Kurt Schwinkendorf, Sven Schwinkendorf, Roland Krakow, Dirk Witte, Karsten Bahlmann, Robert Bahlmann, Uwe Fichelmann und Thomas Küßner.

SV 90 Lohmen e.V. Abt. Fussball

 

 







 

 

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